Ja, ich habe ne Weile nicht mehr gepostet hier.
Aber das ändert sich ja nun wieder. Die letzten Wochen war recht viel los. Zum einen war am 5./6.9. unser Vereinlehrgang beim Aikido. Referiert haben dort nicht nur unser Sensei, Ralf Oschmann (5.Dan Aikido), sondern auch 4 unserer Senpai aus dem Dojo: Stefan Köck (4.Dan), Michael Krause (4.Dan), Michael Bonn (4.Dan) und Ramona Walter (2.Dan).

Jeder hat eine Einheit gegeben und ist dabei natürlich jeweils auf ein Thema, welches demjenigen am Herzen lag, eingegangen. Es war wirklich äußerst interessant und auch die Gäste von außerhalb des Dojos zeigten sich begeistert. Abgeschlossen wurde das Ganze natürlich mit einem leckeren und gemütlichen Essen beim Chinesen/Mongolen. 😉

Der Lehrgang, war das Jubiläum für unseren Sensei Ralf Oschmann, welcher diesen Monat eben auch sein 40 jähriges Budo Jubiläum feierte. Damals erst noch mit Judo angefangen, ging es schnell zum Aikido über.

Ebenso feierte auch unser Verein sein 40 jähriges Dasein (wenn damals auch erst noch als Judo Club Castrop-Rauxel), ebenso natürlich unsere Sporthalle in der wir trainieren. Ja auch diese ist dieses Jahr 40 geworden. Damit nicht genug, denn das war auch unser letzter Lehrgang in dieser Halle. Denn sie wird Anfang Oktober abgerissen, und durch eine neue ersetzt.
Dieser Umstand führt natürlich auch wieder dazu, dass wir ab Oktober in eine Ausweichhalle müssen, vermutlich bis zum Sommer nächsten Jahres. Wie das ganze dann genau ablaufen wird, bleibt abzuwarten.
Am letzten Wochenende (12.9.) war ich dann in Dortmund bei den Ruhrpott Lutadores, im Rahmen des MMA/Thaiboxen for MMA/Wrestling/Luta Livre/Brazilian JuJutsu Lehrgangs “Ruhrpott Lutadores 3”.
Es gab 6 Referenten, welche uns in den 5 Einheiten so einige interessante und spannende Sachen näher gebracht haben.
Gerade mir, als eigentlich nicht MMA’ler, hat das ganze sehr geholfen einen Eindruck vom MMA Sport zu bekommen. Und ich kann sagen, es ist echt nicht einfach! 😉
Folgende Referenten gab es:
Thaiboxen for MMA – Claudio Matthyscyk
Wrestling – J.C. Capanna
Mixed Martial Arts – Alex Bayer
Brazilian Jiu Jitsu – Thomas Holtmann
Luta Livre – Les Herden & Holger Deimann
Anfangs wurde sich erstmal warm gemacht, dazu demonstrierte uns Thomas ‘Gong Fu’ Holtmann die gymnastica naturale (Hoffe das ist richtig geschrieben 😉 ). Diese basiert auf Körperübungen, welche natürlich viele Bewegungsabläufe gemein hatten, mit der später folgenden BJJ Einheit (welche auch Thomas leitete).

Die erste Einheit war dann Thaiboxen for MMA und fixierte sich vor allem auf die Abwehr von Schlägen durch das sog. shielding. Da man beim MMA keine dick gepolsterten Handschuhe trägt, funktioniert die klassische Doppeldeckung aus dem Boxen nicht so gut. Beim shielding wird nun also die Hand quasi auf den Kopf gedrückt und dabei der Ellbogen nach vorn gebracht. Ziel ist es also nun, den Schlag mit dem Ellbogen, oder dem Unterarm zu blocken. So einfach sich das nun auch anhört, erfordert es doch erstmal einiges an Koordination und Timing.

In der 2. Hälfte der Einheit ging es darum in den Clinch zu kommen und wie man diesen weiterführen kann. Speziell haben wir noch die Variante geübt, den Gegner mit dem Knie zu bearbeiten.

Nach einer 10-minütigen Pause ging es dann weiter mit der Wrestling Einheit. Hier demonstrierte uns J.C. erstmal den Ringerschritt, welchen wir auch direkt zum üben ein paar Bahnen lang machen durften.
Im Anschluß ging es dann um Takedowns. Genauer den sog. Double Leg Takedown. Dazu war natürlich der oben erwähnte Ringerschritt essentiell. Wir übten also das “shooten” immer wieder mit unserem Partner. Später folgte dann noch der Single Leg Takedown als Variation, falls man mal nicht so richtig beide Beine zu greifen bekommt.

Nach der großen Pause (30 Minuten, hier wurden dann auch die schicken RL3 Shirts verteilt 😉 ), ging es dann weiter mit der MMA Einheit.
In dieser Einheit ging es dann um die Takedown Defense. Dazu wurden erstmal als Trockenübung fleissig Sprawls aus dem Schattenboxen heraus geübt. Dann ging es an den Partner. Dieser sollte versuchen das führende Bein seines Gegenübers für einen Single Leg Takedown zu erwischen. Der Andere musste nun, um dieses zu verhindern, seine Beine quasi “nach hinten schmeissen” und über seine Armen die Schulter-Partie des Partners niederdrücken mit seinem Gewicht. Das sah am Ende dann so aus, dass derjenige der geshootet hatte, nun auf allen Vieren auf dem Boden lag, wohingegen der Partner quasi auf ihm lehnte und sich an dem Partner wieder auf die Beine drücken konnte, so dass er den Partner immer noch am Boden über den Nacken kontrollieren kann, um ihn z.B. mit schlägen einzudecken.
In der 2. Hälfte ging es dann noch um weitere Möglichkeiten der Takedown Defense gegen den Single Leg Takedown. Die eine endete damit, dass man den Partner z.B. in einen Rear Naked Choke brachte, um ihn zum tappen zu bringen. Eine weitere war, mit einem Ausweichschritt und der resultierenden Hüftdrehung, dem Shootenden einen Haken an den Kopf zu setzen und dann evtl. noch nachzusetzen.
Die 4. Einheit an dem Tag, war dann die Luta Livre Einheit. Hier befassten wir uns mit dem Guard Passing. Zuerst legte sich also der Partner auf den Rücken in die Guard und der Andere startete in der open guard und sollte nun versuchen in die side mount oder andere Mount zu kommen.
Darauf wurden Möglichkeiten der Befreiung aus der closed guard gezeigt. Und gerade hier merkte man schnell, wie wichtig es ist den Körper des Gegners richtig zu kontrollieren, da man ansonsten schnell wieder in der Ausgangsstellung ist.

Ziel war es hier in die side mount zukommen, von der aus man verschwinde Möglichkeiten hat weiter zuarbeiten. Gezeigt wurde zum Beispiel ein Armbar aus der side mount heraus oder aber auch, wie man z.B. sweept also die Position wechselt und den Partner nun in die unterlegenere Position bringt.

In der letzten Einheit, dem Brazilian Jiu Jitsu, ging es dann, was man alles machen kann, wenn man derjenige ist, der sich in der Guard Position befindet, hier speziell die sitting guard und x-guard. Darunter einige nette chokes mit dem Kimono.
Ich kann gar nicht alles genau wiedergeben, was an dem Tag gezeigt wurde. Es waren sehr viele Informationen, aber jede war super interessant und spannend zu erfahren. Ich hoffe, dass die nächste Ruhrpott Lutadores Veranstaltung nicht so lange auf sich warten lässt!

September 14th,2009
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Hier bin ich mit der Fortsetzung des letzten Posts.
Mittlerweile sind meine bestellten Paffensport Kibo Fight Boxhandschuhe angekommen und ich muss sagen, dass sie wirklich um Welten besser passen als die Decathlon Handschuhe die ich zuerst probiert hatte.
Ich habe bei den Paffensport nicht das Problem, dass sie so extrem auf meine Daumenwurzel drücken.
Letzte Woche hab ich sie schon einmal in einem kleinen Sparring mit einem Freund von mir ausprobiert, der ebenfalls mit dem Kickboxen angefangen hat. Obwohl es so unsäglich heiss war, haben wir eine Menge Spaß beim kleinen Boxsparring gehabt.
Wobei es mitunter doch recht wild ausgesehen haben muss, bei uns 2 Anfängern. 😀
Naja, mein Hund war immerhin so nett, jedesmal wenn der Kollege zurück geschlagen hat, ihn dafür anzubellen und dazwischen zu gehen. War schon echt lustig, ihr klar zu machen, dass wir nur “Spaß” machen. Aber auch schön das sie so loyal ist. 😉
Heute hab ich die Handschuhe, dann auch im Training testen können. Und auch dort gab es keinerlei Probleme mit dem Druck. Und auch sonst haben sie mir sehr gut gefallen und sich gut angefühlt.
Kann diese Handschuhe bisher jedem Anfänger empfehlen. Sie sind günstig und aus Leder, sitzen gut und fühlen sich ordentlich an.
Die Zeit wird noch zeigen, was die Langlebigkeit angeht.
Aber das ist natürlich nicht alles, was neu ist. 😀
Habe mir in der letzten Wochen dann bei Decathlon noch ein paar Goodies gekauft. (Oder besser Folterinstrumente? xD )
Da wären:
– eine Iso/Yoga-Matte für meine Workouts zu Hause
– ein Fitnessband (so ein Gummiband mit Schlaufen an den Enden)
– ein Lederspringseil (Kriege es schon halbwegs hin, wer hätte das gedacht 😉 )
– eine Armbanduhr, digital mit Stoppuhr und (Countdown Funktion mit Pieper für alle halben Minuten)
Ja, mittlerweile hab ich schon fast ein halbes Gym hier. xD
Juli 8th,2009
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Kommentare deaktiviert für Wem der (Hand-)Schuh passt Teil 2
So, nach einer Weile mal wieder ein Eintrag hier.
Auch wenn ich hier nicht gepostet habe, war ich trotzdem weiter sowohl beim Aikido, als auch beim Kickbox Training. Ist also nix auf der Strecke geblieben.
Diesen Monat hab ich dann auch direkt einiges zusammen gekauft.
Zum einen ist da der Boxsack den ich mir gekauft und im Garten aufgehangen habe. Sehr klasse Sache sowas, kann man sich schön dran auspowern und Kicks und Punches üben. Das hat leider auch schon direkt spuren hinterlassen, im moment kommt ein Dübel wieder aus der Wand, weswegen ich den Sack gerade etwas schone, damit er mir nicht wieder aus der Wand kommt.
Werde wohl spezielle Schwerlast Dübel noch besorgen müssen.
Ansonsten habe ich mir noch einen Tiefschutz, Schienbein/Fußschützer und Handschuhe besorgt. Nur bei letzteren gab es ein Problem. Die Boxhandschuhe waren etwas eng um den Handballen wo der Daumen anfängt. Hat bei mir sehr unangenehm gedrückt, so dass es schon weh tat. War dann gestern nochmal bei Decathlon und habe die Handschuhe umgetauscht. Dachte ja, wenn ich die 12oz nehme, dass die besser sitzen, leider war dies nicht der Fall. Hatte immer noch das gleiche Problem. War dann auch bei allen Handschuhen bei denen durch die Bank der Fall.
Versteh ich nicht ganz, denn die 10oz Handschuhe im Verein sitzen da um Längen besser und gemütlicher. (Wobei meine Vermutung hier ist, dass die einfach schon so augeleiert sind…)
Naja, da ich also bei Decathlon nicht fündig geworden bin, habe ich mich nun für die hier entschieden:
Paffen Sport Kibo Fight
Habe sie gestern erst bestellt und muss heute noch die Überweisung fertig machen. Hoffe, dass sie dann im Laufe der nächsten Woche ankommen. 😀
Wenn ich sie habe, werde ich ja sehen, ob diese besser sitzen. (Ich hoffe es!)
Was gibt es sonst zu berichten?
Am Donnerstag beim KiBo Training war es wieder mal sehr interessant. Aufgrund der wenigen Teilnehmer haben wir am Ende gegen den Trainer gesparrt.
Beim ersten Durchgang war ich noch etwas verhalten. Beim 2. ging es schon besser und ich war auch etwas offensiver. Aber man mag gar nicht glauben wie schwer es manchmal ist einen sauberen Treffer zu landen… 😉
PS: Mein Handgelenk ist übrigens wieder komplett fit. Nach ca. 1 Woche war es wieder in Ordnung, wie der Doc gesagt hatte. 🙂
Juni 28th,2009
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Kommentare deaktiviert für Wem der (Hand-)Schuh passt…
Da hab ich gestern noch locker von Gedanken geschrieben an nem MMA Turnier teilzunehmen und etwa ne Stunde später macht sich etwas an meiner rechten Hand bemerkbar…
Diese wollte nämlich plötzlich nicht mehr so, ohne Schmerzen.
Nun wurde das Ganze über Nacht sogar noch schlimmer und bevor ich mir da was ernsthaftes eingefangen habe, bin ich heute vorsichtshalber mal zum Doc gegangen.
Das Resultat: Eine Prellung der rechten Hand. Zum Glück keinerlei Brüche oderso. Schwein gehabt. Mal abgesehen von leichten Schmerzen und ziemlich begrenzter Bewegungsmöglichkeit der Hand ist also nochmal alles gut gegangen.
Wie kam es dazu? Nun, gestern beim Kickboxen gab es eine nette Kombinationsübung mit Partner. Wir sollten Frontkick, Roundhouse und dann Spinning Hook kick.
Ok den Hookkick habe ich dann nur leider etwas ungünstig auf die Hand bekommen, dabei wurde dann wohl mein Handgelenk etwas in mitleidenschaft gezogen.
Später hab ich bei den Uppercuts gemerkt, dass mein Handgelenk schmerzt beim Treffen, dachte aber erst, ich hätte mein Handgelenk nicht richtig gerade.
Das lustige war ja, dass ich im Verlauf des Trainings und auch Stunden danach nix gefühlt habe in der Hand. Erst später am Abend begann sie zu schmerzen. Und heute morgen, war es dann ganz vorbei. Ich konnte die Hand kaum schliessen und strecken.
Aber naja, der Arzt meinte es sollte in spätestens einer Woche wieder ok sein. Vielleicht sogar schon in 3-4 Tagen.
Ich hoffe auf das Beste 😀
Mai 29th,2009
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Kommentare deaktiviert für Auahaua…
Frei nach der Passage aus dem “The Ultimate Fighter” Intro, bin ich momentan mit dem Gedanken am spielen, mich für Oktober bei einem Anfänger MMA Turnier anzumelden.
Ja richtig gelesen. Ein MMA (Mixed Martial Arts) Turnier. Und ja, ihr habt recht, dass ist verrückt. Seh ich eigentlich auch so, und doch lässt mich der Gedanke nicht los.
Ich spreche von diesem Turnier:
http://www.fighting-masters.de/
Es ist extra für Leute gedacht, welche mal MMA ausprobieren wollen, ohne das sie das nun schon explizit trainieren. Sprich Leute aus allen möglichen Kampfkünsten/-sporten werden sich dort versammeln und nach modifizierten MMA-Regeln gegeneinander antreten.
Vielleicht versteht einer nun meinen Reiz an der Sache. ^^
Naja, mein größtes Problem ist nur, dass ich momentan beim Kickboxen mehr als deutlich merke, wo meine Grenzen liegen und ich nicht wirklich einschätzen kann, wie ich in einem ernsten Wettkampf dastehen würde.
Aber schon um das herauszufinden, wäre es doch eigentlich ein Versuch wert, oder?
Wenn ich hinfahre, dann werde ich natürlich auch Videos machen und sie Euch hier zeigen!
Nun, bis August habe ich Zeit, es mir zu überlegen. Ich sehe ja dann, wie weit ich so im Training bin.
Da fällt mir noch ein, ich muss irgendwo noch ein wenig Bodenkampf lernen… Judo, Jujutsu anyone? 😉
Hoffentlich endet es nicht zu sehr wie in dem, oben genannten, Song:
You gonna get hit,
You gonna get knocked out,
You gonna feel it,
This is the ultimate!
Mai 29th,2009
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Heute war wieder Kickbox Training.
Diesmal war eine Freundin, die sich ebenfalls dafür interessiert, auch noch mit dabei. Und soweit hat es ihr wohl auch gut gefallen.
Angenehm war das heute der Technik Block größer war, dafür der “Schinder”-Block etwas kleiner. 😉
Heute haben wir uns stark um die Kicks gekümmert. Axe-, Front-, Side-, Crescent- und Roundhousekicks wurden fleissig in verschiedenen Übungen trainiert.
So wurde Axe- und Crescentkick in einer kleinen Combo geübt. -> Axe-/Crescent-kick, dann OneTwo.
Front- und Sidekick wurden dann in einer weiteren Partnerübung trainiert. Hier haben wir uns auf der einen Seite der Halle aufgestellt. Der Partner hatte mit den Handschuhen seinen Bauchbereich gedeckt und der Andere musste ihn nun mit den oben genannten Kicks zum anderen Ende der Halle “schieben”. Dann der Wechsel und zurück.
Dann gab es noch Pratzentraining mit dem Partner. Wo dieser entsprechend die Handschuhe hoch hielt und eine Ansage machte. Hat mir sehr gut gefallen und meine Partnerin fand meine Kicks auch gar nicht so schlecht. 😉
Zum Ende gab es dann wieder ein kleines lockeres Sparring. Diesmal aber 2 min.
Hab mich hier diesmal sogar ein wenig mehr getraut (auch mal ein paar Kicks an den Mann gebracht), allerdings in der Kraft doch wieder eher verhalten. Aber ein Treffer auf meine ungedeckte Nase erinnerte mich daran, dass mein Partner wohl damit nicht so die Probleme hatte 😉 Wobei der Treffer auch nicht so hart war und auch keinen Grund darstellte aufzuhören.
Ich habe das Sparring wirklich genossen und hat mir eine Menge Spaß gemacht. Auch wenn man merkt, dass 2 min. doch schon fast eine Grenze darstellen. Es klingt nicht nach viel und doch geht einem da ganz schön die Puste… 🙂
Mal schauen, was es das nächste mal gibt… gonna burn some muscle 😉
April 29th,2009
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Kommentare deaktiviert für Noch einmal mit Gefühl…
Heute ist der 40. Todestag des Aikido Begründers Morihei Ueshiba.
Bevor der Tag also zu Ende geht, dachte ich sollte ich es vielleicht nochmal erwähnen.
Und im respektvollem Gedenken an einen herrausragenden Budoka, schliesse ich auch schon diesen kurzen Post.Today is the 40th anniversairy of death of Aikido founder Morihei Ueshiba.
So before the day ends, I thought I should mention it here.
And with all respect to a excellent budoka, I will end this short post.
April 26th,2009
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Wieder mal mit etwas Verspätung ein Eintrag zum Aikido Training vom Mittwoch.
Wir waren am Mittwoch ziemlich gut besetzt. Die Matte war richtig voll, was einen harten Kontrast zum Training der letzten 3 Wochen gebildet hat! (Da waren wir wenn es hoch kam vllt zu zehnt.)
Unter den vielen Anwesenden hatten wir auch 2 neue Gesichter, die sich mal ein Bild vom Aikido machen wollten. Eine junge Frau, um welche sich dann unsere junge Dan Trägerin kümmern durfte, und ein Mann, vermutlich so in den 40ern, um den ich mich kümmern durfte. Und gerade das war für mich schon verwunderlich gewesen. Wir hatten nun wirklich keinen Mangel an Dan Trägern, und normalerweise wird immer ein Dan Träger abgestellt, um sich um Neulinge zu kümmern und ihnen zu helfen.
Aber Sensei meinte ich sollte das machen. So ganz begeistert war ich anfangs nicht davon. Aber das lag nicht daran, dass ich nicht mit Neuen trainieren mag, sondern viel mehr, dass ich meine, ich kann Ihnen nicht richtig etwas zeigen, weil meine Technik ja selber noch genug Lücken hat. Aber nun ja, so sollte es eben sein.
Ich hab mich also das ganze Training mit dem guten Mann befasst und muss sagen, es war eine sehr gute Erfahrung. Mal abgesehen davon, dass ich es eh immer sehr gut finde, wenn man mal einen “Fremdling” zum trainieren da hat. Denn meistens verhält sich so jemand noch total anders und das ist immer ein guter Check, ob man eine Technik wirklich sauber ausführt.
Hier kam noch hinzu, dass der Mann Karateka war. Das gab dem ganzen sogar noch einen gewissen Twist. Er hatte also nochmal ganz andere Bewegungsmuster drauf.
Dadurch tat er sich natürlich in den Technikausführungen etwas schwer, da er es gewohnt war sehr frontal zu arbeiten, wir dagegen eher in Winkeln und daneben. Aber das war es ja was ihn am Aikido reizte. Die Art wie wir uns bewegen.
Und als Uke war er für mich also auch eine gewisse Herausforderung. So hielt er sich zB bei einem morotedori Kokyuhonage nicht weiter an meinem Arm fest, als ich ihn (im Kihon) etwas “auf Spannung bringen” wollte. Er lies also lieber los, um sich wieder zu zentrieren.
Das überraschende daran war (mal abgesehen davon, dass das zB mit unseren Leuten nicht passiert, weil sie “dran” bleiben, damit nage üben kann), dass ich an der Stelle instinktiv das richtige gemacht habe. Als er löste, bin ich ihm gefolgt und habe geworfen. Ich habe also nicht auf die Kihon-Ausführung bestanden, sondern habe es dynamisch verändert, so wie es ja später im ki no nagare der Fall ist.
Sensei bestätigte mir das auch noch mal und erklärte auch nochmal, warum wir im Kihon so arbeiten.
Ich glaube ich habe an dem Tag mindestens genauso viel gelernt, wie die Neuen. 😀
Den beiden schien es auch gut gefallen zu haben, so hatte ich mit dem Karateka noch ein längeres Gespräch am Ende des Trainings und auch die junge Frau schien interessiert und wollte nächste Woche wiederkommen.
Hoffen wir das Beste. 😉
April 24th,2009
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Kommentare deaktiviert für Ein Karateka auf Abwegen…
Heute war es soweit!
Ich war ein weiteres mal beim Kickbox Training dabei, und die riesen Überraschung: Ich habe es durchgestanden! 😀
Ja, wo ich vor ein paar Wochen noch jämmerlich beim aufwärmen abgekratzt bin, hab ich es heute geschafft, mal das komplette Training mitzuerleben.
Ich muss auch sagen, dass ich diesmal nicht solche Probleme mit meiner Atmung hatte (Nase war/blieb frei). Und natürlich habe ich aus dem letzten mal gelernt und immer etwas pausiert in den Übungen, wenn es nicht mehr ging.
Aber fangen wir doch mal von vorne an. So sah das Training diesmal aus:
Es wurde angegrüßt dann wurde sich in der Halle verteilt. Dann ging es los:
Lockeres bewegen (steppen von einem Fuß auf den anderen) mit Arme im Kreis schwingen (in beide Richtungen). Dann wurden die folgenden Übungen in Zeitintervallen gemacht (45sec. ), nach einer Übung meist wieder lockeres bewegen/auflockern der geforderten Muskeln, dann nächster Intervall.
Das wurde alles gemacht:
– Knie hoch ziehen und dabei gerade nach vorne Boxen (wurde öfter gemacht, später dann auch für 15sec. dann aber Vollgas)
– Hampelmann
– Liegestütze
– Sit-ups
– Sternenschritt (man steppt rechts vor und boxt rechts, dann einen Zwischenschritt zum zentrieren und dann links Step vor mit Schlag links, usw.)
– Oberkörper und Beine in der Luft halten und dabei Beine immer überkreuzen (Bauchmuskeln, diese wurden heute ganz besonders beansprucht)
– Übung mit dem Partner für die Bauchmuskeln. Einer liegt auf dem Rücken, der Partner steht am Kopf und der Liegende hält sich an den Beinen fest und drückt seine Beine nach gerade nach oben mit den Bauchmuskeln. Variation: Gleiche Position, nur diesmal schwingt der Liegende die Beine hoch und der Partner “schubst” sie weg, der liegende muss also den Impuls mit den Bauchmuskeln abfangen und die Beine bremsen, damit sie nicht auf den Boden schlagen.
– Kniebeugen
-Kniebeugen/Liegestütz
– Dips an der Bank: Man sitzt vor der Holzbank und stützt die Hände auf die Sitzfläche. Dann drückt man den Körper hoch und lässt ihn wieder runter
– Auf einem Bein springen (Links/Recht Wechsel pro Intervall)
Anschliessend kam dann noch das Dehnen:
Beine Spreitzen mit und ohne Partner.
Nach all der Schinderei waren dann auch schon 75min des 2Std. Trainings vorbei.
Nun kam endlich das Technik Training mit Partner.
Es wurde also bandagiert und in die Handschuhe und Schützer geschlüpft.
Als erstes lockeres Pratzen schlagen mit dem Partner. Jabs und Geraden in beliebiger Kombination. (Die Fortgeschrittenen haben hier auch noch Haken usw mit eingebaut)
Während die Fortgeschrittenen in dem nächsten Intervall (hier nun länger als 45sec) dann auch schon mit Kicks arbeiten durften, blieb ich noch auf das reine Boxen beschränkt.
Man möchte den Anfänger ja nicht gleich überfordern. 😉
Wobei der Trainer sich wohl doch etwas überrascht zeigte als er meine Schlagtechnik gesehen hat. Er hatte mich direkt gefragt ob ich sowas schon mal gemacht hätte, da ich sogar daran gedacht habe die Hüfte einzudrehen bei der Rechten. (Ja es hat wohl doch was für sich, wenn man im Aikido so auf den Hüfteinsatz gedrillt wird und man halbwegs geschult ist auf solche Dinge zu achten, wenn man etwas ansieht. YouTube sei dank 😀 )
Dann gab es einen Partnerwechsel für mich, da meine Trainingspartnerin zu dem Zeitpunkt gehen musste. Hatte nun einen von den “alten Hasen” vor mir. Die nächste Übung bestand nun darin, dass der Partner mit einem Jab angreift und der Andere nun diesen blocken/abwehren und kontern sollte.
Hier tat ich mich erst ein wenig schwer. Ich fing schon an wegzuducken, obwohl mein Partner noch nicht angriff. (Ja ja die Nervösität in solch einer Situation ^^)
Netterweise hat mein Partner nicht direkt wieder seine Deckung zugemacht um mir eine Chance zu lassen auch mal zu treffen. Als ich dann an der Reihe war die Jabs zu schmeissen war es auch sehr interessant. Hier und da mal einen (leichten) Schlag abzubekommen, war wirklich eine interessant Erfahrung. (Wobei ich doch sehr überrascht war wie gut ich teilweise instinktiv den Gegenangriffen ausgewichen bin. Auch wenn mir bewusst ist, dass mein Partner es nicht konsequent durchgezogen hat.)
Dann zur nächsten Übung hatte ich nochmal einen Partnerwechsel. Mein jetziger war so etwa mein Alter, vllt ein klein wenig älter und etwa nen halben Kopf größer.
Im Prinzip hatten wir nun die gleiche Übung. Nur das wir diesmal nicht mehr blocken, sondern nur ausweichen und kontern sollten.
Das klingt einfacher als es ist! 😉 So manches mal fing man dann doch wieder an zu blocken. Jaja, Reflexe sind schon so ne Sache. 😉
Aber auch hier bekam ich langsam den Bogen etwas heraus. Mein Partner meinte, dass mein ausweichen mit dem Körper schon ganz gut sei. 🙂
Nach dieser Übung wurde dann noch in den letzten 5 Minuten gesparrt. (Je 2 Sparring Matches gleichzeitit(Also 4 konnten somit gleichzeitig). Ein Match ging 1,5min.
Auch ich durfte schon ran 🙂
Ich hab mit einem Jungen gesparrt der wohl so 7-10 Jahre jünger war als ich, würde ich schätzen. Aber er hat das schon echt gut gemacht.
Hier habe ich dann festgestellt, dass doch gewisse Schlaghemmungen da sind. Klar, es war ein lockeres Sparring, aber ich habe festgestellt dass ich aus Unsicherheit Kicks vor Kontakt schon abgebremst habe. Und auch bei den Schlägen war ich eher verhalten.
Aber im großen und ganzen haben wir beide uns ganz gut geschlagen (Wasn Wortspiel :D).
Der Trainer hatte uns beide gelobt, dass wir das schon ganz schön hinbekommen haben. 🙂
Ja, und so endete dann das Training. Es wurde noch abgegrüßt und dann erstmal geduscht.
Die Dusche hatte ich wirklich nötig, meine Trainingsklamotten hatte ich nämlich echt durchgeschwitzt. (Ernsthaft die waren klatschnass!) Und dabei fand ich es nicht mal so warm in der Halle.
Alles in allem war es ein forderndes und anstengendes Training (Ich freu mich schon morgen auf den Muskelkater xD ), aber es war gut. Man fühlt sich echt gut, nachdem man sich so verausgabt hat.
Ich bleib am Ball. 😉
In etwa so hat Sensei heute versucht zu erklären warum eine Technik nicht funktioniert hat, obwohl sie technisch gesehen nicht mal falsch ausgeführt war.
Was das zu bedeuten hat?
Nun, es ging um einen Ikkyo ura. Ich habe mit einer Trägerin des 2. Dan trainiert und irgendwie kam sie nicht so richtig in die ura/tenkan Drehung hinein.
Als Sensei uns beobachtet hatte (und das Problem auch noch gerade bei einer unserer frischen 1.Dan Trägerin gesehen hatte), kam er mit dieser Metapher.
Es ging darum, dass sie Ikkyo technisch korrekt ausgeführt hat, allerdings mental sich scheinbar nicht sicher gefühlt hatte. Sie hat also (unbewusst) in der Bewegung immer wieder abgebrochen zu führen und es dann doch wieder versucht, wodurch eine saubere Führung nicht zu Stande kam. Was natürlich den Fluß der Technik gestört hat.
Da einige unserer jüngeren gerade ihren Führerschein machen, hatte er versucht es mit dieser Metapher zu erklären. Das man auch mit dem Auto nicht gut anfahren kann, wenn man sich immer unsicher wird und dann die Kuppung zu sehr kommen lässt, dann sie wieder durchdrückt und dabei falsch Gas gibt.
Dann ruckelt das Auto auch, oder geht sogar aus. Ebenso verhält es sich mit der Technik.
Eigentlich ein sehr schönes Beispiel.
April 21st,2009
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