Mission accomplished!

Heute war es soweit!

Ich war ein weiteres mal beim Kickbox Training dabei, und die riesen Überraschung: Ich habe es durchgestanden! 😀

Ja, wo ich vor ein paar Wochen noch jÀmmerlich beim aufwÀrmen abgekratzt bin, hab ich es heute geschafft, mal das komplette Training mitzuerleben.

Ich muss auch sagen, dass ich diesmal nicht solche Probleme mit meiner Atmung hatte (Nase war/blieb frei). Und natĂŒrlich habe ich aus dem letzten mal gelernt und immer etwas pausiert in den Übungen, wenn es nicht mehr ging.

Aber fangen wir doch mal von vorne an. So sah das Training diesmal aus:

Es wurde angegrĂŒĂŸt dann wurde sich in der Halle verteilt. Dann ging es los:

Lockeres bewegen (steppen von einem Fuß auf den anderen) mit Arme im Kreis schwingen (in beide Richtungen). Dann wurden die folgenden Übungen in Zeitintervallen gemacht (45sec. ), nach einer Übung meist wieder lockeres bewegen/auflockern der geforderten Muskeln, dann nĂ€chster Intervall.

Das wurde alles gemacht:

– Knie hoch ziehen und dabei gerade nach vorne Boxen (wurde öfter gemacht, spĂ€ter dann auch fĂŒr 15sec. dann aber Vollgas)

– Hampelmann

– LiegestĂŒtze

– Sit-ups

– Sternenschritt (man steppt rechts vor und boxt rechts, dann einen Zwischenschritt zum zentrieren und dann links Step vor mit Schlag links, usw.)

– Oberkörper und Beine in der Luft halten und dabei Beine immer ĂŒberkreuzen (Bauchmuskeln, diese wurden heute ganz besonders beansprucht)

– Übung mit dem Partner fĂŒr die Bauchmuskeln. Einer liegt auf dem RĂŒcken, der Partner steht am Kopf und der Liegende hĂ€lt sich an den Beinen fest und drĂŒckt seine Beine nach gerade nach oben mit den Bauchmuskeln. Variation: Gleiche Position, nur diesmal schwingt der Liegende die Beine hoch und der Partner „schubst“ sie weg, der liegende muss also den Impuls mit den Bauchmuskeln abfangen und die Beine bremsen, damit sie nicht auf den Boden schlagen.

– Kniebeugen

-Kniebeugen/LiegestĂŒtz

– Dips an der Bank: Man sitzt vor der Holzbank und stĂŒtzt die HĂ€nde auf die SitzflĂ€che. Dann drĂŒckt man den Körper hoch und lĂ€sst ihn wieder runter

– Auf einem Bein springen (Links/Recht Wechsel pro Intervall)

Anschliessend kam dann noch das Dehnen:

Beine Spreitzen mit und ohne Partner.

Nach all der Schinderei waren dann auch schon 75min des 2Std. Trainings vorbei.

Nun kam endlich das Technik Training mit Partner.

Es wurde also bandagiert und in die Handschuhe und SchĂŒtzer geschlĂŒpft.

Als erstes lockeres Pratzen schlagen mit dem Partner. Jabs und Geraden in beliebiger Kombination. (Die Fortgeschrittenen haben hier auch noch Haken usw mit eingebaut)

WÀhrend die Fortgeschrittenen in dem nÀchsten Intervall (hier nun lÀnger als 45sec) dann auch schon mit Kicks arbeiten durften, blieb ich noch auf das reine Boxen beschrÀnkt.

Man möchte den AnfĂ€nger ja nicht gleich ĂŒberfordern. 😉

Wobei der Trainer sich wohl doch etwas ĂŒberrascht zeigte als er meine Schlagtechnik gesehen hat. Er hatte mich direkt gefragt ob ich sowas schon mal gemacht hĂ€tte, da ich sogar daran gedacht habe die HĂŒfte einzudrehen bei der Rechten. (Ja es hat wohl doch was fĂŒr sich, wenn man im Aikido so auf den HĂŒfteinsatz gedrillt wird und man halbwegs geschult ist auf solche Dinge zu achten, wenn man etwas ansieht. YouTube sei dank 😀 )

Dann gab es einen Partnerwechsel fĂŒr mich, da meine Trainingspartnerin zu dem Zeitpunkt gehen musste. Hatte nun einen von den „alten Hasen“ vor mir. Die nĂ€chste Übung bestand nun darin, dass der Partner mit einem Jab angreift und der Andere nun diesen blocken/abwehren und kontern sollte.

Hier tat ich mich erst ein wenig schwer. Ich fing schon an wegzuducken, obwohl mein Partner noch nicht angriff. (Ja ja die NervösitÀt in solch einer Situation ^^)

Netterweise hat mein Partner nicht direkt wieder seine Deckung zugemacht um mir eine Chance zu lassen auch mal zu treffen. Als ich dann an der Reihe war die Jabs zu schmeissen war es auch sehr interessant. Hier und da mal einen (leichten) Schlag abzubekommen, war wirklich eine interessant Erfahrung. (Wobei ich doch sehr ĂŒberrascht war wie gut ich teilweise instinktiv den Gegenangriffen ausgewichen bin. Auch wenn mir bewusst ist, dass mein Partner es nicht konsequent durchgezogen hat.)

Dann zur nĂ€chsten Übung hatte ich nochmal einen Partnerwechsel. Mein jetziger war so etwa mein Alter, vllt ein klein wenig Ă€lter und etwa nen halben Kopf grĂ¶ĂŸer.

Im Prinzip hatten wir nun die gleiche Übung. Nur das wir diesmal nicht mehr blocken, sondern nur ausweichen und kontern sollten.

Das klingt einfacher als es ist! 😉 So manches mal fing man dann doch wieder an zu blocken. Jaja, Reflexe sind schon so ne Sache. 😉

Aber auch hier bekam ich langsam den Bogen etwas heraus. Mein Partner meinte, dass mein ausweichen mit dem Körper schon ganz gut sei. 🙂

Nach dieser Übung wurde dann noch in den letzten 5 Minuten gesparrt. (Je 2 Sparring Matches gleichzeitit(Also 4 konnten somit gleichzeitig). Ein Match ging 1,5min.

Auch ich durfte schon ran 🙂

Ich hab mit einem Jungen gesparrt der wohl so 7-10 Jahre jĂŒnger war als ich, wĂŒrde ich schĂ€tzen. Aber er hat das schon echt gut gemacht.

Hier habe ich dann festgestellt, dass doch gewisse Schlaghemmungen da sind. Klar, es war ein lockeres Sparring, aber ich habe festgestellt dass ich aus Unsicherheit Kicks vor Kontakt schon abgebremst habe. Und auch bei den SchlÀgen war ich eher verhalten.

Aber im großen und ganzen haben wir beide uns ganz gut geschlagen (Wasn Wortspiel :D).

Der Trainer hatte uns beide gelobt, dass wir das schon ganz schön hinbekommen haben. 🙂

Ja, und so endete dann das Training. Es wurde noch abgegrĂŒĂŸt und dann erstmal geduscht.

Die Dusche hatte ich wirklich nötig, meine Trainingsklamotten hatte ich nÀmlich echt durchgeschwitzt. (Ernsthaft die waren klatschnass!) Und dabei fand ich es nicht mal so warm in der Halle.

Alles in allem war es ein forderndes und anstengendes Training (Ich freu mich schon morgen auf den Muskelkater xD ), aber es war gut. Man fĂŒhlt sich echt gut, nachdem man sich so verausgabt hat.

Ich bleib am Ball. 😉

Comments (2)

SelenApril 22nd, 2009 at 9:08

Maah das klingt alles so interessant und ich wĂŒrd auch so gern wieder was machen. >__<,
Aber Faulheit und Zeitmangel obsiegen
 (Obwohl vielleicht schaff ichs ja wieder zum Tae Kwon Do, jetzt wo ich keine 10 Minuten zum Dojo brauchen wĂŒrde. ._.)

Nur keine scheu die Leute zu schlagen. /D Es ist einfacher als was man denk wenn man mal den Bogen raus hat. °punch°

SparkApril 22nd, 2009 at 12:12

Dann geh gefĂ€lligst du faules StĂŒck! 😛
10 min zum Dojo, da kannste ja wohl locker hin gehen! xD

Ich hab auch nicht soviel Zeit und schaff es trotzdem. Ich bin an 3 Abenden in der Woche arbeiten, an 3 Tagen habe ich Aikido Training und dann schiebe ich jetzt wohl noch 1-2 Kickbox Training ein. Achja tagsĂŒber bin ich ja auch noch am studieren. xD

Also nicht jammern, machen! 😛

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